Glück – Teil 5 – Selbstakzeptanz

von Jana Fischer (Kommentare: 0)

Selbstakzeptanz, also den objektiven IST-Zustand seines Selbst zu akzeptieren, ist ein wesentlicher Glücksbaustein und Grundvoraussetzung für ein gesundes Selbstbewusstsein. 

Es lohnt sich also einmal im Inneren Inventur zu machen, um festzustellen, was ist da, was ist real und was ist es nicht. Das schwierige daran ist , wirklich objektiv zu sein. Denn wir nehmen nicht nur unsere Umwelt, unser Umfeld sondern auch uns selbst durch die Brille unserer Erfahrung, unserer Prägung und unserer Glaubenssätze wahr.

So geschieht es, dass wir zu Selbstüberschätzung oder Selbstabwertung neigen und das ist nun mal nicht die Realität. Deshalb bewerte ich mich selbst auch ganz anders, als es meine Kollegen tun, wenn sie einfach nur feststellen, was aus ihrer Sicht real ist.

Beispiel Übergewicht: Viele Menschen stellen an sich zu viele kg`s fest und folgern daraus Dinge wie: „Ich bin nicht gut genug, denn ich entspreche nicht der Norm“ oder „nicht einmal mein Gewicht kann ich im Normbereich halten, was kann ich denn überhaupt...?“ Also es findet im inneren Dialog eine Generalisierung von Dingen statt, die nichts miteinander zu tun haben. Danach wird mit drastischen Mitteln wie einer Diät dagegen vorgegangen. Sinnvoller ist es doch von der Waage zu steigen und festzustellen, aha die angezeigte Zahl ist nicht die, die sie sein sollte bzw. die ich mir wünsche. Punkt! Aber diese Zahl gehört momentan zu mir und zu meinen Körper. Punkt! Das ist Selbstakzeptanz. Natürlich braucht man nun nicht vor der Realität die Augen zu verschließen, sondern die nächsten Fragen könnten lauten: Wie geht es mir mit dieser Zahl? Entspricht diese Zahl meinen Wohbefinden oder habe ich gesundheitliche oder sonstige Einschränkungen oder Nachteile? Und dann kann man auf Ursachenforschung gehen, um der Sache auf den Grund zu kommen, warum die Waage diese vermeintlich zu hohe Zahl anzeigt. Sind es genetische Gründe, liegen die Gründe in meinen Verhalten (Essverhalten konträr zu Bewegung/Sport oder Stress) oder lassen sich auf den ersten Blick vielleicht gar keine Gründe dafür ausmachen?....

Zusammenfassung: Wichtig ist es den Tatsachen ins Auge zu sehen und zu akzeptieren und nicht in dieses Hamsterrad mit dem ständigen Veränderungsdrang zu springen, das oft bedingt durch unsere Glaubenssätze wie: Ich bin nicht gut genug? Ich werde nicht wahrgenommen? angetrieben wird.

Es gibt hilfreiche innere Brücken zur Selbstakzeptanz die da wären die gesunde Fähigkeit zur Selbstkritik, Lebensfreude, Humor. Mangelnde Selbstakzeptanz führt zur ständigen Suche nach Anerkennung, überzogene Selbstakzeptanz zu persönlicher Überschätzung und Arroganz.

 

Sollten Sie weitere Fragen oder Probleme zum Thema Selbstakzeptanz zu haben, scheuen Sie sich nicht davor, einmal unverbindlich mit mir Kontakt aufzunehmen für ein kostenloses Informationsgespräch.

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