Weltkrebstag

von Jana Fischer (Kommentare: 0)

Weltkrebstag

Heute ist Weltkrebstag. Aus diesem Anlass bombardiert uns heute die Weltgesundheitsorganisation mit erschreckenden Zahlen aus einer Studie.

Bis 2025 (das ist in 11 Jahren!) soll es 40% mehr Krebsfälle geben, wobei die Studie schon demographisch bereinigt sein soll.

In Deutschland sterben jährlich 250 000 Menschen an Krebs.

Als Gründe werden falsche Ernährung, Alkohol und Zigaretten angegeben.

Ein relativ junger Wissenschaftszweig die Psychoneuroimmunologie kennt noch einen weiteren, Stress!!! Ein Geheimnis ist das nicht denn:

Wenn sich ein Mensch bedroht oder überfordert fühlt,  gerät er in Stress. Dabei setzt sein Körper Abwehrreaktionen in Gang.

In einer ersten Welle der Stressantwort befielt das Gehirn dem Nebennierenmark die Hormone Adrenalin und Noradrenalin zu produzieren. Durch diese erhöht sich der Blutzuckerspiegel, Muskeln und Gehirn wir schnell Energie zugeführt. Der Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt und der Organismus gerät in Verteidigungsbereitschaft.

Nach überstandener Belastung muss der Körper in einer 2. Welle wieder beruhigt werden. Dabei wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Es dämpft die Erregung und reduziert mögliche Entzündungsreaktionen.

Bei chronischem Stress gerät zuviel Cortisol ins Blut. Das Stresshormon dämpft dauerhaft die Immunabwehr und bringt sie aus dem Gleichgewicht. Dabei wird je nach Krankheitserreger entweder eine zelluläre oder eine humorale Abwehr aktiviert.

Die zelluläre Abwehr bekämpft Viren und Krebszellen. Die humorale Abwehr bekämpft Bakterien, die durch Wunden in den Organismus geraten.

Die Überproduktion von Cortisol verschiebt das Gleichgewicht von zellulärer und humoraler Abwehr. Die zelluläre Abwehr, die Viren und Krebszellen bekämpft, wird geschwächt, die humorale Abwehr dagegen wird verstärkt. Die Folge, der menschliche Körper wird anfälliger für Viruskrankheiten oder Herpes. Gleichzeitig werden mehr Antikörper produziert, d.h. der menschliche Körper wird anfälliger für Allergien und Neurodermitis. Auch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma gehören in diesen Zusammenhang.

Die steigende Stressbelastung in Beruf und Umwelt führt weltweit zu einer extremen Zunahme von Allergien,  Krebs und Autoimmunerkrankungen.

Einer meiner Workshops wird sich im 2. Quartal 2014 weiter mit dem Thema Stressentstehung, Stressvermeidung, Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe beschäftigen.

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