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Körper und Seele - in Corona-Angst

Aus gegebenen Anlass möchte ich an dieser Stelle diese Corona-Angst (Panik) einmal aufgreifen und  versuchen Hinweise zu geben, wie wir mit ihr besser umgehen können.

Woher kommt diese Angst?

Zunächst ist es die übliche Angst vor unbekannten Situation, die an unserem Sicherheitsbedürfnis nagt und uns vorgaukelt, die Kontrolle zu verlieren.

Da man wissenschaftlich noch nicht viel über den neuen Virus weiß und es deshalb keine Medikamente oder Impfstoffe dagegen gibt, fühlen wir uns auf uns alleingestellt. Es fällt uns schwer Zahlen und Fakten in Verhältnisse zu ähnlichen Situationen zu stellen und die logischen Konsequenzen daraus abzuleiten.

Dazu sind wir einer aggressiven Berichterstattung der Medien ausgesetzt. Medien sind Unternehmen und sie verkaufen ihre Produkte über Emotionen (Angst, Hass, Wut, Trauer, Verzweiflung,.... die negativen Emotionen überwiegen leider. Jeder Medienkonsument darf sich schon mal fragen, warum und dann sein Verhalten entsprechend ändern!)

Natürlich kann die Corona-Angst, wie jede andere Angst auch, bei Menschen auf ein frühkindliches Trauma, eine Depression, andere Ängste oder Zwangsgedanken treffen und sich dadurch verstärken oder Triggerpunkte berühren, die eine körperlich und seelische Angstmaschinerie in Gang setzt.

Wie reagieren Menschen bei Angst?

Sie bewerten dieses Gefühl als unangenehm und versuchen es zu vermeiden. Gleichzeitig möchten sie die Kontrolle und Sicherheit behalten. Das ist anstrengend und bindet Zeit und Energie. Jede Menge Abwehrmechanismen hat der Mensch entwickelt, um Gefühle wie Angst nicht fühlen zu müssen. Die bekanntesten Abwehrmechanismen sind Verdrängung, Verleugnung, Verschiebung, Regression, Projektion, Identifikation,....

Was kann man gegen diese Corona-Angst tun?

In lebenspraktischer  Reihenfolge:

  • Hygienevorschriften einhalten
  • Berichterstattung minimieren, die Informationen des örtlichen Gesundheitsamtes checken, Nachrichten 1x am Tag, Corona-live-Blogs der Mainstreammedien meiden, Informationen filtern
  • Unterhaltungen mit anderen Personen weg von Panik hin zur Realität lenken
  • Persönliche Aktivitäten in Risikogebieten oder Menschenansammlungen meiden
  • Mundschutz tragen, wenn es die Angst mindert und das Sicherheitsgefühl erhöht
  • Angst akzeptieren, den Widerstand gegen die Angst aufgegen, Angstmuster unterbrechen, Handlungsalternativen finden, dadurch in die Gelassenheit kommen, was wiederrum Stresshormone reduziert und das Immunsystem stärkt
  • Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, EFT anwenden oder Yoga und Meditation praktizieren
  • Unsicherheiten versuchen auszuhalten
  • sich langfristigen mit der Komplexität der Welt auseinandersetzen und realistische Lösungen im Sinne für Kontrolle/Sicherheit für sich selbst finden

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