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Liebe Newsletterleserinnen, liebe Newsletterleser,

Ich hoffe es geht Dir gut bei den warmen Temperaturen und Du findest ein ruhiges, kühles Eckchen, um meinen Newsletter zu genießen.

Morgen erleben wir wieder eine besondere Konstellation: Sommersonnenwende und Weltyogatag fallen auf denselben Tag.

Dieser Tag ist Höhe- und Wendepunkt des Jahreskreises und der offizielle Sommerbeginn und gleichzeitig der Beginn der langsamen Rückkehr einer dunkleren Zeit und der Rückzug nach innen.

Die Sommersonnenwende trägt eine tiefe Symbolik von Licht, Transformation und Verbundenheit mit der Natur in sich. Wie können wir also diesen besonderen Tag auch unter dem yogischen Aspekt würdevoll zelebrieren?

Mittlerweile ist die Yogaszene da sehr kreativ. Es gibt viele Angebote, meist an energetisch besonders exponierten Orten oder in eigenen (Yoga-)Communitys bei denen die Menschen zusammenfinden und gemeinsam diesen Tag begehen. Auch online gibt es sehr viele Möglichkeiten sich an diesem Tag mich gleichgesinnten Menschen zu verbinden.

Ich nutze diesen Tag gern für mich allein um in dieser besonderen Energie verschiedene Dinge zu reflektieren.

Ich gebe Dir hier einmal beispielhaft Reflexionsfragen zu verschiedenen Aspekten. Lass Dich von den Fragen inspirieren. Du musst nicht alle beantworten. Oft genügt schon eine einzige Frage, die gerade etwas in Dir zum Klingen bringt. Es lohnt sich die Zeit zu nehmen und sich mit dem Lieblingsstift und einem schönen Notizbuch an einem stillen Orte zurückzuziehen und sich an diesem besonderen Tag mit diesen Fragen zu beschäftigen.

Rückblick auf die erste Jahreshälfte

  • Was ist in den letzten sechs Monaten in meinem Leben gewachsen?
  • Was ist mir in diesem Jahr bereits gelungen?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Was hat mich inspiriert?
  • Was war vor einem Jahr noch unmöglich oder unerreichbar?
  • Welche Ängste habe ich überwunden?
  • Welche Herausforderungen habe ich gemeistert?
  • Welche Lehren habe ich aus dem Erlebten gezogen?
  • Welche Beziehungen haben sich vertieft?
  • Welche Menschen haben mein Leben bereichert?
  • Welche Gewohnheiten oder Entscheidungen haben sich als hilfreich erwiesen?
  • Wofür bin ich mir selbst dankbar?

Das Licht in mir

  • Welche neuen Aspekte von mir haben sich gezeigt?
  • Welche meiner Stärken dürfen sichtbarer werden?
  • Wo habe ich mehr Mut gezeigt, als mir vielleicht bewusst ist?
  • Welche Wahrheiten über mich selbst habe ich endlich angenommen?
  • Welche Eigenschaft an mir schätze ich besonders?
  • Wann habe ich mich in den vergangenen Monaten wirklich lebendig gefühlt?
  • Wann fühle ich mich mit mir selbst verbunden?
  • Wofür möchte ich in meinem Leben ,leuchten´?
  • Was möchte durch mich in die Welt kommen?

Loslassen

  • Was ist in meinem Leben zu eng geworden?
  • Welche Rolle möchte ich nicht länger spielen?
  • Welche Erwartungen darf ich loslassen?
  • Welche Sorge trage ich schon viel zu lange mit mir herum?
  • Welcher Gedanke darf gehen?
  • Was kostet mich unnötig Kraft?
  • Wo darf ich mir selbst vergeben?
  • Was möchte ich hinter mir lassen, damit Neues entstehen kann?
  • Was darf nun in Liebe verabschiedet werden?

Ausrichtung auf die zweite Jahreshälfte

  • Welche neuen Intentionen haben sich entwickelt?
  • Was möchte in meinem Leben wachsen?
  • Was möchte ich in den kommenden Monaten bewusst nähren?
  • Was möchte ich häufiger fühlen?
  • Welche Begegnungen wünsche ich mir?
  • Was braucht meine Seele in den kommenden Monaten?
  • Wie möchte ich mich am Ende dieses Jahres fühlen?
  • Welcher kleine Schritt würde jetzt einen Unterschied machen?
  • Was ist bereit, jetzt ganz neu zu beginnen?
  • Welcher Teil von mir möchte nun sichtbarer werden?
  • Welche Idee trägt bereits den Keim ihrer Verwirklichung in sich?
  • Was möchte jetzt ins Leben kommen?
  • Was ist bereit, geboren zu werden?

Dieser Tag ist auch ein wunderbarer Moment für persönliche Rituale der Dankbarkeit und des Feierns des inneren Lichts.

Du kannst z.B. Dinge die Du loslassen und/oder Dinge die Du in Dein Leben einladen möchtest auf kleine Zettel schreiben und diese anschließend verbrennen.

Du kannst Dir dann folgende Affirmationen sagen:

„Ich danke für die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und ich lasse nun los, was mir nicht länger dient." oder "Ich übergebe meine Wünsche dem Leben und vertraue darauf, dass sie ihren Weg finden."

Und dann hast Du bestimmt auch noch Zeit für ein paar Sonnengrüße – Surya Namaskar. Denn Yoga bedeutet Verbindung. Verbindung von Körper, Geist, Atem und Nervensystem. Eine Verbindung, die uns dabei unterstützen kann, unser inneres Gleichgewicht wiederzufinden und in Balance zu kommen.

Ganz im Sinne meines Praxismottos:

Psyche, Körper und Nervensystem im Dialog.

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