Wertvolle Tipps

...auf dem Weg zum Nichtraucher

Wichtige Sätze und Rituale

Kleben Sie sich Sprüche und Leitsätze an Stellen,an denen Sie sich jeden Tag aufhalten oder legen Sie Zettel in den Geldbeutel, z.B. „Du schaffst es!“ oder „Ich will aufhören weil ...“

Prägen Sie sich wichtige Sätze ein, die Sie sich sagen können, wenn Sie in einer Versuchungssituation ausgesetzt sind, z.B. „Denk an Deinen rasselnden Atem“

Finden Sie ein Ritual, etwas, was Sie anstelle des Rauchens tun: Tief durchatmen, eine Runde ums Haus laufen, eine bestimmte Geste, z.B. die Zigarette in der Vorstellung mit dem Finger weg schnipsen.

Belohnung

Schließen Sie Wetten oder Verträge mit Freunden ab. Fixieren Sie den Vertrag schriftlich, legen Sie die Bedingungen genau fest und hängen Sie ihn an die Wand.

Belohnen Sie sich immer wieder mit einer Kleinigkeit fürs Nichtrauchen.

Führen Sie einen Nichtraucherkalender, in der Sie die wachsende Zahl der rauchfreien Tage eintragen, hängen Sie ihn gut sichtbar auf und lassen Sie sich von Ihrer Familie oder Freunden für Ihr Durchhaltevermögen loben.

Wenn Sie einer Versuchssituation erfolgreich widerstanden haben, belohnen Sie sich. Sagen Sie, wie stolz Sie auf sich sind.

Kleben Sie ein Nichtraucherschild auf eine Sparbüchse und werfen Sie jeden Tag das durchs Nichtrauchen ersparte Geld hinein. Stellen Sie die Dose gut sichtbar auf und kaufen Sie sich etwas von dem gesparten Geld, was Sie sich schon lange gewünscht haben.

Sie haben nun nicht nur mehr Geld, sondern auch viel mehr Zeit für Neues! Nutzen Sie sie, um persönliche Hobbys und Wünsche zu realisieren.

Gefährliche Situationen

Gestalten Sie Situationen, die Sie mit dem Rauchen verbinden, um: Wenn Sie morgens erst duschen, dann Brötchen holen, frühstücken und dabei rauchen, ändern Sie die Reigenfolge der Abläufe oder frühstücken Sie an einem anderen Ort in der Wohnung.

Werfen Sie Aschenbecher, Zigaretten, Feuerzeug und alles, was Sie sonst noch an das Rauchen erinnern könnte, im Rahmen eines Abschiedsrituals weg. Manche entsorgen selbst den Sessel, in dem sie bisher sitzend immer geraucht haben.

Beginnen sie in „traditionellen“ Rauchzeiten eine völlig andere Tätigkeit. Statt der Zigarette nach dem Essen, machen Sie einen Spaziergang. Badewannenraucher sollten während des Bades lesen anstatt rauchen.

Besuchen Sie Plätze, an denen geraucht wird, wie Raucherzimmer in Kneipen, Partys oder Skatabende einige Zeit nicht. Viele meiden zu Beginn auch den eigenen Balkon oder die Terrasse, weil Sie den Aufenthalt dort mit den Rauchen verbinden.

Vermeiden Sie Getränke, die Lust auf Rauchen machen, z.B. Kaffee oder Alkohol.

Überbrücken Sie Ihren Rauchwunsch mit zuckerfreien Kaugummi, Pfefferminz oder Lackritz. Achten Sie darauf diese Ersatzstoffe immer bei sich zu haben.

Erklären Sie Ihren Bekannten und Kollegen, dass Sie nicht mehr rauchen und keine Zigaretten mehr angeboten bekommen möchten. Bitten Sie um Verständnis dafür, dass zumindest in den nächsten Wochen in Ihrer Nähe nicht geraucht werden soll. Erklären Sie Ihre Wohnung zur rauchfreien Zone.

Legen Sie sich eine „Notfallbox zu. Darin können sein: ein Zettel, auf dem steht, warum sie nicht mehr rauchen, Kaugummi und Bonbons, Fotos Ihrer Kinder, ein Nikotinpflaster, das Röhrchen von Ihrer letzten Kohlenmonoxidmessung.